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  • Der Weg zur Private Cloud

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    Die SAP SMB Innovation Summits 2022 sind vorbei und wir haben viele langjährige Partner getroffen. Während des Gesprächs und des Erfahrungsaustauschs wurde eine Thematik mehrfach hervorgehoben: der Wechsel zur Private Cloud!

    Wir sind stolz auf das Feedback, welches wir erhalten haben, dass sich die Kundenerfahrung in den letzten Jahren durch die Umstellung auf Private Business One Cloud-Systeme als Standard für jeden Kunden verbessert hat. Die Partner und Kunden sind zufriedener mit den Dienstleistungen, die sie erhalten und sind sehr begeistert von den neuen Systemen.

    Dahinter verbirgt sich eine Menge Arbeit für unser technisches Team. Hier kannst du dir einen Überblick verschaffen, über einige der technischen Herausforderungen, die wir bewältigt haben:

    • Im Jahr 2019 haben wir uns dazu entschieden, unsere Kunden von Cloud Control Center (CCC) auf Private Cloud-Systeme umzustellen.
    • Neue Kunden bekommen jetzt immer ein Private Cloud System.
    • Wir haben immer noch CCC-Systeme, und in einigen Fällen sind sie immer noch eine gute Option. Für größere Unternehmen, die einen globalen Rollout anstreben, kann dies eine gute Lösung sein.
    • Außerdem laufen eine Reihe von Altsystemen in CCC und werden in Zukunft auf Private-Cloud-Systeme migriert.

    Zunächst mussten wir das Layout des Systems unserer Kunden neugestalten.

    Das CCC wird von allen Kunden als zentralisierte Umgebung genutzt, in der Datenbanken, Dateien, Berechtigungen, Lizenzen usw. verwaltet werden.
    In der Private Cloud müssen wir alle diese Services einzeln und in kleineren Teilen verwalten.

    Automatisierung war in diesem Fall ein wichtiges Thema, da wir damit begonnen haben, fast die gesamte Bereitstellung der SAP B1-Installation zu automatisieren. Dies war eine harte Entwicklungs- und Testarbeit. Mit PowerShell, ansible und phyton sind wir nun in der Lage, mit wenigen Klicks eine SAP Business One-Umgebung mit Datenbank-Backend, Terminalserver, RDP und Webzugriff zu erstellen.

    Da alle Mitglieder des Support-Teams dies verwalten müssen, haben wir es in benutzerfreundliche Weboberflächen eingebunden, so dass sich jeder um die Bereitstellung kümmern kann. Alle Bereitstellungen sind gleich, bis die kundenspezifische Konfiguration beginnt.

    Viele Kunden nutzen Webserver für Webshops, individuelle Anwendungen, selbstentwickelte Add-ons und Erweiterungen. In diesen Fällen ist das CCC aufgrund vorhandener Limitierungen nicht die beste Option, die Kompatibilität und Flexibilität für solche Integrationen zu bieten.

    Die Umstellung auf Private Cloud mit Openstack als Infrastrukturplattform war der Schlüssel, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei werden die leistungsstarken Tools genutzt, die von der Openstack-Community entwickelt und gepflegt werden, an der auch SAP beteiligt ist.

     

    Neben dem Systemdesign haben wir auch über Auditing und Monitoring nachgedacht.

    Im CCC ist es sehr einfach, alle Kunden sowie deren Datenbanken und Ressourcen einzusehen.
    In der Private Cloud sind diese individuell und es gibt kein zentrales Tool für das Auditing.
    Also entwickeln wir unsere eigenen Tools, die Ressourcen und Benutzer zählen und diese an die Controlling-Abteilung melden.

    Das Support-Team arbeitet ebenfalls mit diesen Daten, da es die Kundenressourcen abrufen muss, um Support zu leisten, Wartungsarbeiten oder Anpassungen vorzunehmen. Die Herausforderung bestand darin, dass wir in der Lage sein mussten, viel mehr Systeme als bisher zu verwalten.

    Private Cloud bedeutet, dass jeder Kunde mindestens einen Terminalserver, einen SLD-Server und ein eigenes Datenbank-Backend hat, ganz gleich ob SQL oder HANA.

    Außerdem verfügen sie über eine OU in unserer Active Directory, die es ermöglicht, die Sicherheitsrichtlinien an die Kundenanforderungen anzupassen. So ist jeder Kunde auch in einem eigenen Netzwerkbereich komplett von anderen Kunden isoliert.

    Für die Überwachung haben wir Monitoring-Plugins entwickelt, die unsere Überwachung erweitern, um zum Beispiel die SLD-Verfügbarkeit zu verfolgen.

    Wir sind nun in der Lage Zentral die Verfügbarkeit der einzelnen Kunden SLDs zu überwachen, ob ein Login möglich ist.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Beteiligten bei Cloudiax viel Arbeit investiert haben, um diese Umstellung so erfolgreich zu gestalten, wie sie jetzt ist.

    Im Zusammenhang mit der Cloud spricht man oft von CI/CD (Continuous Integration/Continuous Delivery), wir arbeiten immer an Verbesserungen.

    Ob es der Hypervisor von VMware (HANA) und HyperV hin zu Openstack auf Basis von KVM ist oder Software wie Load Balancer/RDS-Lösungen, wir sind immer bereit, Änderungen vorzunehmen, egal wie viel Aufwand es kostet, wenn es am Ende die Kundenzufriedenheit verbessert.

     

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